Lesen Sie im grossen Blick-Interview, was unsere Fachstelle „Hilfe bei Mobbing“  Eltern und Fachpersonen im Falle von Mobbing rät. Beim Tabuthema Mobbing wird zwar immer noch ungern hingeschaut, aber es gibt sie durchaus, die zahlreichen Schulen mit einem vorbildlichen und funktionierenden Mobbingkonzept. Dennoch ist es auch verständlich, dass Fachpersonen überfordert mit einer Mobbing-Situation sein können, „verbraucht“ doch der ganz normale Schulalltag schon genug Ressourcen. Es ist daher verständlich, möchte ich als Lehrperson oder Schulleitung einen Mobbingfall so bald als möglich lösen – fehlt mir allerdings das nötige Fachwissen dazu, lasse ich mich eventuell dazu hinreissen, einfach Strafen und Sanktionen auszusprechen in der Hoffnung, dass sich das Mobbing so aus der Welt schaffen lässt. Oder als Elternteil könnte ich vielleicht denken, dass ich die Eltern des Mobbing-Täters kontaktieren könnte oder die Mobbing-Täterin direkt stellen könnte. Leider lässt sich auf diese Weise Mobbing nicht beenden – im Gegenteil, für das Mobbing-Opfer verschlimmert sich in der Regel die Situation dadurch noch, und es kriegt die Auswirkungen unbedachter Handlungen der Erwachsenen doppelt zu spüren. Was sollte indessen unternommen werden? Lesen Sie hierfür das Interview im Blick mit der Mobbing-Expertin Bettina Dénervaud.

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Interview im Blick (pdf)